Bei Kleidung ist es wie in vielen anderen Bereichen, sei es Architektur oder Inneneinrichtung – ohne Retro geht es nicht. Mindestens einmal pro Saison kehrt ein Trend aus vergangenen Jahren wieder, seien es die 80er Jahre allgemein, oder wie aktuell der Trenchcoat aus den 30ern.
Foto: StuSeeger via Flickr, cc-Lizenz
Bei den Pariser Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2010 waren auch wieder einige Retrodesigns in Sachen Kleidung zu sehen. Für besonderen Gesprächsstoff sorgte die Kollektion, die Jean Paul Gaultier für Hermés entworfen hatte. Die Models trugen teils lange, teils kurze Tennisbekleidung, die durch Accessoires wie Stirnbänder und sogar Tennisschläger bereichert wurde.
Im Lauf der Geschichte haben sich die Tennisoutfits für Damen stark verändert. Zu Begin des Tennissports trugen Frauen auf den Tennisplätzen lange und äußerst unpraktische Kleidung. Schon ab den 20er Jahren gab es kürzere, oft mit Falten verzierte Röcke im Tennissport. Ab den 80er Jahren trat dann funktionale und professionelle Sportkleidung in den Vordergrund. Gemeinsam hat die Mehrzahl der Tennisoutfits die Farbe: Weiß ist und bleibt das Symbol für Kleidung im Tennis. Doch diese Tradition ist nicht ganz ungebrochen. Einige Spieler, wie zum Beispiel Andre Agassi oder Serena Williams fallen durch farbenfrohe und unkonventionelle Sportbekleidung auf.
Auch bei den Retro-Tennisoutfits von Hermés dominiert die Farbe weiß. Doch die Farben blau und rot wurden in die Kleidung auf dem Laufsteg ebenfalls eingebunden, so werden die angesagten Tennisoutfits eher straßentauglich. Details aus dem Tennislook, die wir jetzt immer öfter in der täglichen Mode bzw. in der getragenen Kleidung entdecken sind zum Beispiel feine Pullover mit V-Ausschnitten, Faltenröcke und die Farbkombination weiß zu dunkelblau.
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